Der ehemalige Profispieler und heutige DAZN-Experte klagt über Fehler in der Vergangenheit: „Du hast es verpasst, den nächsten Schritt zu gehen.“
Vor dem Viertelfinale der Champions League im Damenspiel zwischen dem FC Bayern München und Paris St. Gallen DAZN-Die Expertin Julia Simic kritisiert die Entwicklung im deutschen Frauenfußball. Die 32-Jährige sagte unserer Redaktion: „Sie haben den nächsten Schritt verpasst. Der deutsche Frauenfußball ist seit vielen Jahren führend in Europa, mit der Nationalmannschaft, mit der Liga, mit den Strukturen. Jetzt sind Sie eingeholt, besonders durch die englische Liga, wo tolle Sponsoren gewonnen werden konnten, wo großes Medieninteresse besteht, wo viel Sichtbarkeit geschaffen wurde.“
DAZN-Experte Simic in der Damen-Bundesliga: „Die Liga muss besser vermarktet werden“
Simic beklagt, dass die Vermarktung des deutschen Frauenfußballs zu wünschen übrig lasse: „Die Liga muss besser vermarktet werden. Es ist sicher hilfreich, Männerklubs mit großer Fußballgeschichte wie Dortmund, Schalke oder Hertha BSC in die Liga zu holen, weil es so ist.“ einfacher Es geht auch darum, wer die Spieler zeigt und bereit ist, ein Spiel nicht nur von der ersten bis zur 90. Minute zu zeigen, sondern auch die Geschichte der Spieler davor zu erzählen, um den Gesichtern selbstbewusster zu begegnen.Potenziale wurden nicht ausgeschöpft .”
Höhere Marketingeinnahmen würden professionellere Strukturen garantieren
Eine Erhöhung der Marketingeinnahmen würde sich auch auf die professionellen Strukturen auswirken. Während ihrer Zeit beim englischen Klub West Ham United habe sie erlebt, was professionelle Strukturen ausmachen: „Wir hatten zwei fest angestellte Physiker, einen Arzt, drei Trainer, einen Analysten, einen Psychologen. Wir hatten ein Team drumherum. Ein Team.“ das hat nur bei dieser Mannschaft funktioniert. Ich habe noch nie eine Mannschaft gesehen, die sich wirklich auf Fußball konzentriert hat.“
Dass die FC-Bayern-Frauen nun gegen Paris in der Allianz Arena spielen dürfen, sieht sie mit gemischten Gefühlen: „Es gab einen gewissen Handlungsdruck, da viele ausländische Mannschaften ihre Spieler weiterhin in die großen Stadien verlegen. Deutschland ist eine etwas hinterher. Dahinter. Ich sehe es immer noch absolut positiv, egal wie es dazu kam.“ (DER)
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