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Nach Corona-Pause: Bayern-Basketballer verlieren in Athen

Erst am Montag traf das Team erstmals nach der Corona-Welle aufeinander. Große Teile der Mannschaft waren mit dem Virus infiziert und nun fand das Euroleague-Spiel im Panathinaikos Athen statt.

Normalerweise wären die Rollen in diesem Match klar gewesen: Die Griechen stehen an der Tabellenspitze und an der Spitze des europäischen Basketballs. Doch im ersten Spiel seit zwei Wochen verloren die Bayern am Dienstag gegen Panathinaikos Athen mit 80:67 (35:42).

Schlechter Spielstart

Am Anfang merkte man die lange Zwangspause in München. Sie kassierten im ersten Viertel 26 Punkte und lagen im zweiten Viertel zehn Punkte zurück. Dort konnten sie sich defensiv verbessern und den Rückstand auf drei Punkte verkürzen. Athen zog jedoch wieder davon und führte zur Pause verdient mit 42:35.

Lucic Verletzung stoppt das Comeback

Nach einem schwachen Start in die zweite Halbzeit taten sich die Gäste Mitte des dritten Viertels schwer. Das war viel zu nachsichtig!Das war viel zu nachgiebig!Der Trainer von Andrea Trincheri war mit dem bisherigen Spiel zufrieden, wollte aber dennoch die Aufstellung ändern. Doch nachdem sich Point Guard Vladimir Lucic 4,5 Minuten vor Schluss verletzt hatte, konnte nur ein Tor erzielt werden, sodass die Niederlage am Ende klar war.

Nach Russland-Aus: Gute Chancen auf Playoffs

Trotz der Niederlage hat der FC Bayern noch gute Chancen, die Playoffs zu erreichen. Da die Liga wenige Stunden vor dem Spiel die russischen Teams jedoch endgültig aus dem Wettbewerb nahm und ihre Duelle absagte, gehören die Münchner nun zu den 8 Mannschaften, die sich aktuell in den Playoffs befinden. München liegt auf dem sechsten Platz, zuvor waren sie auf dem zwölften Platz.